Visitenkarten: Jeder Unternehmer sollte welche haben

Sind Visitenkarten in einer digitalen Welt noch wichtig? Oder handelt es sich bei den kleinen Pappen einfach nur um Relikte aus einer vergangenen Zeit? Die Antwort dürfte den einen oder Digital Native sicherlich überraschen: Visitenkarten sind aktueller denn je – und das trotz Websites und Social-Media-Plattformen.

Der Grund hierfür liegt auf der Hand: Visitenkarten sorgen bei der Akquise von Kunden oder einem geschäftlichen Treffen dafür, dass die eigene Website überhaupt besucht und dadurch möglicherweise ein Geschäft angebahnt wird. Damit derjenige, der die Visitenkarte ausgehändigt bekommt, aber überhaupt angesprochen wird, sollten vorab einige Aspekte beachtet werden.

Einige Aspekte beachten

Design und Gestaltung: Ganz entscheidenden Charakter hat das Design der Visitenkarte. Wichtig deshalb, vor allem für Freiberufler und Selbstständige, die ganz am Anfang Ihrer Gründung stehen: auf den Rat und die Expertise von Fachleuten, also Grafik- und Webdesignern, vertrauen. Die sorgen nämlich für das passende Corporate Design und damit dafür, dass das Unternehmen oder die Unternehmung nach außen hin einheitlich auftritt, die Farben auf Website und Printprodukten identisch sind. Das wirkt seriös.

Druck: Auch beim Druck gilt, lieber auf fachkundige Hilfe zu setzen, anstatt sich ohne Know-how selbst an dieses Thema zu wagen. Welches Gewicht soll die Visitenkarte haben? Macht ein beidseitiger Druck Sinn? Und wie sieht es mit der Veredlung aus? Diese Fragen können in Zusammenarbeit mit einem Experten schnell und problemlos geklärt werden.

Text: Genauso elementaren Charakter wie die Bereiche Design/Gestaltung und Druck hat der Text, der sich auf einer Visitenkarte befindet. Hier ist weniger oft mehr, was bedeutet, dass unnötige Angaben weggelassen werden sollten. Trotzdem gilt: Eckdaten wie Name, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und Webadresse sind obligatorisch.

Weitere Inhalte: Ich persönlich habe auf meiner Visitenkarte auch noch mein Logo (Vorderseite) und einen QR-Code (Rückseite), der zu meiner Website führt, verbauen lassen. Diese beiden Dinge sind aber optional.

Visitenkarten unter die Leute bringen: Die beste Visitenkarte hat keinen positiven Effekt, wenn sie nicht verteilt wird. Bei sich bietender Gelegenheit wie Messen, Geschäftsterminen oder anderweitigen Gesprächen sollte das Pappkärtchen deshalb an die Frau oder den Mann gebracht werden. Aber immer daran denken: Die Situation sollte nicht zu aufdringlich wirken, die Visitenkarten nicht auf Biegen und Brechen verteilt werden.

Fazit: Visitenkarten sind in auch in einer digitalen Welt noch wichtig! Zudem ergänzen sich Onlinevisitenkarten wie Websites oder Social-Media-Accounts wunderbar mit der Offlinevariante. Und auf Grundlage des eigenen Corporate Designs sind auch weitere Printprodukte wie beispielsweise Blöcke oder Kugelschreiber denkbar, die den firmeneigenen Auftritt auch bei Terminen abrunden.

Visitenkarten sollte auch heute noch jeder Freiberufler und Unternehmer haben. Fotos: Rouven Theiß/pixabay.com – TeroVesalainen (links oben)