So macht die geschäftliche Weihnachtspost Eindruck beim Empfänger

Und plötzlich ist wieder Weihnachten. Wer kennt das nicht? Geschenke müssen noch schnell besorgt, Karten geschrieben werden. Apropos Karten: Wie wichtig ist denn eigentlich die (geschäftliche) Weihnachtspost? Darauf gehe ich in diesem Blogbeitrag näher ein.

Vorweg: Ich habe in diesem Jahr Weihnachtskarten auf den Weg gebracht. Sowohl die geschäftliche Weihnachtspost an meine Kunden als auch private Grüße an die Familie und an Freunde. Warum? Weil ich es nicht nur in diesen schwierigen Zeiten mit Coronavirus und damit verbundenen Kontaktbeschränkungen wichtig finde, weihnachtliche Grüße zu verschicken. Und damit einigen Menschen eine Freude zu machen. Das sehe offenbar nicht nur ich so. Wie die Neue Westfälische Zeitung vor einigen Tagen berichtet hat, liegt das Versenden von Karten vor den Feiertagen im Trend. Und wer freut sich nicht über eine schöne Karte im Briefkasten?

Weihnachtspost: Karte oder doch eine E-Mail?

Die Eingangsfrage rund um die private und geschäftliche Weihnachtspost lautet aber: Soll es eine per Post verschickte Karte oder doch lieber eine E-Mail sein? Die Antwort darauf fällt für mich relativ klar aus: unbedingt die Variante per Post. Der Grund: In Zeiten, in denen Tag für Tag zahlreiche E-Mails im Postfach landen, gehen digital verschickte Grüße zu Weihnachten möglicherweise einfach unter. Oder der Empfänger überfliegt die Mail nur kurz – und löscht sie wieder. Im Gedächtnis bleibt da sicherlich wenig. Und genau das ist doch vor allem bei der geschäftlichen Weihnachtspost ganz entscheidend: im Gedächtnis bleiben.

Geschäftliche Weihnachtspost ist kein Relikt aus alten Zeiten

Sicher ist, dass Unternehmen auch auf ihren Websites oder Social-Media-Plattformen Grüße zu Weihnachten platzieren sollten. Trotzdem ist die echte Weihnachtskarte nach wie vor wichtig – und keinesfalls ein Relikt aus alten und längst vergangenen Zeiten, wie der eine oder andere meint. Deshalb ist die geschäftliche Weihnachtspost nicht nur für Firmen, sondern ebenfalls für Freiberufler wie Texter oder Journalisten wichtig. Und: Jemand, der täglich mit Texten zu tun hat, sollte doch auch eine Weihnachtskarte für Kunden und Geschäftspartner hinbekommen, oder?

Wertschätzung zeigen – Vertrauen stärken

Vor allem geht es bei der Weihnachtspost darum, Wertschätzung zu zeigen. Dazu kommt, das Vertrauen zu Kunden und Geschäftspartnern zu stärken, schließlich soll die Zusammenarbeit ja auch im kommenden Jahr weitergehen. Selbstverständlich geht es aber nicht nur um Vertrauen und Wertschätzung, sondern auch darum, im Gedächtnis der jeweiligen Ansprechpartner zu bleiben.

Sieben Tipps für die geschäftliche Weihnachtspost

Um Eindruck mit der geschäftlichen Weihnachtspost zu machen, sollte sich der Verfasser vorab mit dem Thema beschäftigen. Ich habe deshalb einige hilfreiche Tipps zusammengetragen, damit die Weihnachtspost zum Erfolg wird.

  • Individualität: Weihnachtspost sollte immer eine individuelle und persönliche Note haben. Deshalb idealerweise den Text selbst erstellen (oder erstellen lassen) – und nicht auf Muster oder die Karte aus dem Vorjahr setzen.
  • Keine Werbung: Bei der geschäftlichen Weihnachtskarte geht es nicht um Akquise, sondern, wie bereits beschrieben, um Vertrauen und Wertschätzung.
  • Material: Auch das ist wichtig, schließlich sollte eine Karte sich gut anfühlen. Und: Das Papier sollte nicht zu dünn sein.
  • Optik: Nicht nur das Material ist entscheidend, sondern natürlich auch das Aussehen einer Karte. Deshalb Gedanken um Motiv und Farbe machen.
  • Tonalität: Professionalität ist hier das Stichwort, schließlich geht es um die Kommunikation mit Kunden und Geschäftspartnern. Trotz aller Professionalität darf die Weihnachtspost selbstverständlich locker formuliert sein.
  • Unterschrift und Anrede: Beides sollte handschriftlich erfolgen.
  • Foto: Vor allem bei Klappkarten lässt sich auf der Rückseite ein Foto der eigenen Person oder des Teams verbauen. Stichwort: Wiedererkennungswert.

Fazit: Weihnachtspost ist und bleibt wichtig

Geschäftliche Weihnachtspost ist für Unternehmen und Freiberufler wie Texter oder Journalisten auch im digitalen Zeitalter im Grunde genommen unverzichtbar. Und mit etwas Mühe und ein paar frischen Gedanken lassen sich Karten erstellen, die dem Empfänger Freude machen – garantiert.

 

Über den Autor: Rouven Theiß ist seit mehr als fünf Jahren mit rouventheiß – Journalismus und Lektorat in der Region Hannover freiberuflich als Texter, Lektor und Journalist tätig. Er unterstützt bundesweit Unternehmen, Agenturen und öffentliche Einrichtungen in den Bereichen Text und Redaktion. Vorher hat er unter anderem Germanistik studiert, in einer Medienagentur volontiert und dort als Redakteur gearbeitet. Weitere Informationen: https://rouven-theiss.de/vita

Geschäftliche Weihnachtskarten sind nach wie vor zeitgemäß. Foto: Rouven Theiß (unten); Дарья Яковлева/Pixabay (oben)