Wer beruflich im Textbereich unterwegs ist, braucht das passende Handwerkszeug. Ein entscheidender Punkt: das Wissen über verschiedene Textarten. In diesem Artikel schaue ich mir die Methoden und Formate für deine tägliche Textarbeit genauer an.
Texter oder Redakteur sind spannende Berufe. Bevor es richtig losgeht, steht meist ein Studium oder eine Ausbildung in einer Textagentur an. Ohne das passende Wissen geht es nicht. Genauso wichtig sind Kenntnisse über die diversen Textarten, die du im Alltag begegnen wirst.
Diese Textarten sind wichtig
Neun Formate sind rund um Texterstellung nicht unwichtig. Wirklich beherrschen sollten Texter zumindest drei davon: Nachricht/Meldung, Bericht und Interview. Hier stelle ich sie dir kurz vor:
- Nachricht/Meldung: Kürze ist Trumpf. Beschränke dich auf das Wichtigste – und das kommt zuerst.
- Bericht: Er ergänzt die Nachricht um Hintergründe und Zitate. Auch hier sollte das Wichtigste vorne stehen, damit der Text von hinten gekürzt werden kann, ohne den Sinn zu verlieren.
- Kommentar: Hier befasst du dich sachlich mit einem Thema, lässt aber deine eigene Sicht einfließen und bewertest Sachverhalte kritisch.
- Rezension: Eine sachliche Bewertung eines Buches oder einer Veranstaltung, angereichert mit Fakten.
- Glosse: Deine Gedanken zu einem gesellschaftlichen Thema, humorvoll oder satirisch verpackt. Aber Achtung: Maßhalten bei der Übertreibung.
- Reportage: Ein Erlebnisbericht mit Beobachtungen und Wertungen. Oft fängst du szenisch an, erzählst dazwischen eine Geschichte und lässt Betroffene zu Wort kommen.
- Essay: Eine Mischung aus Textarbeit und Literatur. Ein umfassender, oft wissenschaftlich angehauchter Text, der die Leserschaft auf eine „Reise“ mitnimmt.
- Interview: Fragen und Antworten. Die Vorbereitung ist hier alles. Wichtig: Die Veröffentlichung erfolgt meist nicht in der Rohfassung und muss oft autorisiert werden.
- Kolumne: Ein fester Platz für eine persönliche Meinung, oft mit Elementen der Glosse.
Damit hast du in der Praxis regelmäßig zu tun
Am häufigsten wirst du mit Nachrichten, Meldungen und Berichten in Kontakt kommen. Das sind die informierenden Textarten – sachlich und ohne Wertung. Bei den meinungsäußernden Formaten wie Kommentaren oder Reportagen sind hingegen auch deine subjektiven Eindrücke gefragt.
Wissen über diese Formate ist für dein Contentwissen essenziell. Es sorgt für Abwechslung – sowohl für dich beim Schreiben als auch für deine Leser, die so mehr bekommen als nur nackte Fakten.


