Xing oder LinkedIn? Diese Frage hat die Business-Welt lange gespalten. Auch ich habe jahrelang beide Plattformen beobachtet und genutzt. Doch heute ist die Antwort für meine Textagentur und mein Content-Business eindeutig.
Xing: Ein Relikt aus alten Zeiten?
Ich war über ein Jahrzehnt Mitglied bei Xing, lange Zeit auch mit einer Premium-Mitgliedschaft. Doch das hat sich geändert. Mein Premium-Status ist längst ausgelaufen und ich nutze die Plattform heute faktisch überhaupt nicht mehr. Während Xing früher ein Ort für echten Austausch war, hat es sich heute zu einer reinen Recruiting-Plattform entwickelt. Wer eine Festanstellung sucht, mag dort fündig werden. Wer aber als Selbstständiger in den Bereichen Text, Smart City oder Datenschutz echte Sichtbarkeit und fachlichen Austausch sucht, läuft dort heute ins Leere.
LinkedIn: Hier spielt die Musik
Mein Fokus liegt mittlerweile zu 100 Prozent auf LinkedIn. Warum? Weil hier der Puls der digitalen Wirtschaft schlägt.
- Echte Vernetzung: Auf LinkedIn erreiche ich Entscheider in Kommunen und Unternehmen auf Augenhöhe.
- Fachlicher Diskurs: Hier kann ich meine Blogbeiträge teilen, Diskussionen anstoßen und erhalte wertvolles Feedback von Experten aus meinem Netzwerk.
- Positionierung: LinkedIn erlaubt es mir, mein Profil als Experte für Contentstrategie und Digitalisierungsthemen scharf zu zeichnen.
Für mich ist die Entscheidung gefallen: Xing bleibe ich als Karteileiche erhalten, aber meine Energie und mein Contentwissen fließen in LinkedIn. Dort entstehen die Kontakte und Projekte, die mein Business wirklich voranbringen.


