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Contentwissen – Strategische Tipps und Tools für digitale Kommunikation von Rouven Theiß

Smart City ist ein Begriff, unter dem sich vieles zusammenfassen lässt. Für die Menschen vor Ort bleibt er aber häufig abstrakt. Eine Strategie mit zahlreichen Handlungsfeldern und Maßnahmen erklärt noch nicht automatisch, was Smart City für den Alltag in einer Kommune bedeutet. Genau hier setzt die Kommunikation bei den einzelnen Teilprojekten an.

Das konkrete Projekt statt der abstrakten Strategie 

Eine Smart-City-Strategie bildet den Rahmen für die kommenden Jahre. Sie beschreibt Ziele, Handlungsfelder und Projekte. Für die Kommunikation nach außen sind die konkreten Teilprojekte aber häufig der einfachere Zugang. Was verändert sich durch eine neue Anwendung? Wer nutzt sie? Welches Problem löst sie?

An einem einzelnen Projekt lassen sich diese Fragen wesentlich konkreter beantworten als am Begriff Smart City selbst. Eine digitale Anwendung für die Verwaltung, Sensoren zur Erfassung bestimmter Daten oder ein neues Informationsangebot sind für die Menschen vor Ort greifbar. Anhand dieser Projekte lässt sich anschließend auch erklären, welches größere Ziel die Kommune bzw. Smart City damit verfolgt.

Teilprojekte brauchen eine eigene Kommunikation 

In meiner Arbeit für Smart Cities habe ich diesen Ansatz unter anderem bei den 5 für Südwestfalen verfolgt. Dort habe ich Leitfäden erstellt, um einzelne Smart-City-Teilprojekte verständlich zu erklären. Dabei ging es ganz bewusst nicht darum, aus jedem Teilprojekt eine große Geschichte zu machen.

Am Anfang steht deshalb die Ordnung der Informationen. Was wird umgesetzt? Warum gibt es das Projekt? Was ändert sich dadurch vor Ort? Was haben die Menschen konkret davon? Und wie hängt das Projekt mit der Smart-City-Strategie zusammen?

Aus diesen Informationen entstehen anschließend unterschiedliche Inhalte: ein Beitrag auf der kommunalen Website bzw. der Smart-City-Website, eine Pressemitteilung oder ein Beitrag für Social Media.

Den Zusammenhang immer wieder herstellen 

Wer ausschließlich über einzelne Teilprojekte berichtet, läuft allerdings Gefahr, dass diese nebeneinanderstehen. Deshalb gehört zur Projektkommunikation auch der Bezug zur Gesamtstrategie.

Eine Kommune erklärt beispielsweise, zu welchem Handlungsfeld der Smart-City-Strategie ein Teilprojekt gehört und welches Ziel sie damit verfolgt. So entsteht mit der Zeit ein nachvollziehbares Bild: Smart City besteht nicht aus einem einzelnen Großprojekt. Sie setzt sich aus vielen konkreten Vorhaben zusammen.

Das macht auch Fortschritte sichtbar. Eine Strategie läuft über mehrere Jahre. Einzelne Teilprojekte werden dagegen geplant, gestartet und umgesetzt. Über sie zeigt eine Kommune bzw. Smart City kontinuierlich, woran sie gerade arbeitet.

Kommunikation gehört deshalb zum Projekt 

Die Kommunikation rund um ein Teilprojekt beginnt übrigens nicht erst mit dessen Abschluss. Schon bei der Planung gehört die Frage dazu, welche Informationen benötigt werden und wie sich das Projekt verständlich erklären lässt.

Dafür braucht es keine komplizierte Kommunikationsstrategie für jede einzelne Maßnahme. Oft reicht ein klarer Rahmen, an dem sich die Projektverantwortlichen orientieren. Genau dabei helfen Leitfäden.

Ich bin Rouven Theiß und unterstütze Kommunen, Unternehmen und Smart-City-Projekte dabei, Kommunikation klar zu strukturieren. In meinen Rubriken Contentwissen und Quicktipps teile ich Ansätze aus der Praxis, mit denen ich auch in Projekten zu tun habe.

 

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